Lecos GmbH
Lecos GmbH, Prager Straße 8, 04103 Leipzig
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Auf den Kopf gestellt: Lecos mit neuer Unternehmensstruktur

Die Lecos GmbH hat sich neu aufgestellt. Seit dem 1. Juli gilt eine neue Unternehmensstruktur. Was sich verändert hat und welche Gründe, das Unternehmen zu dieser strukturellen Frischzellenkur bewegt haben, erklärt Lecos-Geschäftsführer Peter Kühne im Interview.

Lecos ist seit 2001 erfolgreich am kommunalen IT-Markt unterwegs. Warum haben Sie sich entschieden zu ändern, was sich bewährt hat?
Peter Kühne (P. K.): Branchenübergreifend treiben digitale Technologien die Märkte und bestimmen völlig neue Spielregeln. Will man nicht den Anschluss verlieren, muss man sich dieser Dynamik anpassen, auch auf dem kommunalen Sektor. Prozess- und Kundenorientierung, Flexibilität, Transparenz und Kommunikation sind die Werte von heute. An ihnen muss sich auch Lecos orientieren, wenn sie auch künftig erfolgreich sein will. Das heißt nicht, dass wir Bewährtes vergessen. Wir müssen es nur an den richtigen Stellen in eine flexible Struktur setzen.

Was genau ist denn anders als bisher?
P. K.: Wir haben unser Organigramm genommen und einmal kräftig auf den Kopf gestellt, um interne Steine aus den Köpfen zu räumen. An die Stelle des Funktionendenkens ist eine Prozessorientierung getreten, die den Servicegedanken nach innen und außen in den Vordergrund stellt. Dem ist auch eine Hierarchieebene zum Opfer gefallen.

Anders als bisher bündeln wir Spezialwissen nicht mehr in einem Fachbereich. Stattdessen haben wir acht Servicebereiche geschaffen, in denen Fachleute die Kundenthemen und den dahinterstehenden Prozess von A bis Z abbilden können.

Auch den Begriff „Kunde“ haben wir für neu definiert und unterscheiden nun nach externen und internen Kunden. Mit Themen unserer kommunalen (externen) Kunden befassen sich die Servicebereiche Verwaltungsmanagement, Integrierte Vorgangsbearbeitung, Finanzmanagement, Bürokommunikation sowie Service Management/User Help Desk. Die Bereiche Service Infrastruktur und Unternehmensservice erbringen Services nach innen und versetzen die anderen Servicebereiche in die Lage, ihre Aufgaben wahrzunehmen. Der Auftragskoordination kommt als Bindeglied „nach außen“ eine Sonderstellung zu.

Die beiden Strategiefelder Eigenentwicklungen und Partnerlösungen übernehmen eine Art Satellitenfunktion. Ihre Aufgabe ist es, Zukunftsthemen zu erkennen, aufzugreifen und in tragfähige Services zu überführen.

Was war das Besondere an dieser Neuausrichtung?
P. K.: Unsere Neuausrichtung haben wir von innen heraus erarbeitet, vollständig ohne externen Berater. Keiner kennt das Unternehmen so gut wie seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dieses Wissen ist mit Geld nicht zu bezahlen. Außerdem hatte das den großen Vorteil, dass wirklich alle mittelbar und unmittelbar mit im Boot waren. Jeder konnte mitgestalten und eigene Ideen einbringen. Die neue Struktur heißt aber nicht, dass der Prozess beendet ist. Noch immer sind verschiedene Teams mit Themen der Umsetzung befasst. Überhaupt wird uns ein steter Wandel begleiten. Stillstand passt nicht mehr zur heutigen Zeit.

Welche Vorteile haben die Kunden von der neuen Lecos?
P. K.: Die neue Struktur ist voll und ganz auf die Bedürfnisse unserer Kunden ausgerichtet. Wir haben mit ihr den Grundstein für einen neue Unternehmenskultur gelegt: Eine Kultur, in der Informationen ungehindert fließen, damit Entscheidungen rasch getroffen und Aufträge zügiger umgesetzt werden können. Eine Kultur, in der Mitarbeiter ihr Wissen und ihre Erfahrungen aktiv austauschen und der Servicegedanke für den Kunden das Handeln aller bestimmt.

Wir haben die Rahmenbedingungen geschaffen, um neue Rollen zu übernehmen, die unsere Kunden zunehmend von uns erwarten: die Rolle des Beraters, des Problemlösers und des Ideengebers. Als kommunaler IT-Dienstleister müssen wir immer früher in Modernisierungsprojekte einsteigen. Wir müssen bei der Konzeptionierung sowie Planung beraten, Empfehlungen für Arbeitsabläufe geben und technische Lösungen entwickeln.