Lecos GmbH
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Lecos geht bei der Azubi-Werbung neue Wege

Mit „Himbeer“-Workshop Jugendliche für MINT-Jobs begeistern

Hinter den Buchstaben MINT verbergen sich die Begriffe Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Und trotz bester Jobaussichten, wird es immer schwieriger, Jugendliche für die MINT-Berufsausbildungen zu interessieren. Auch wenn die Ausbildungsstellen bei Lecos heute noch alle gut besetzt werden können, geht das Unternehmen einen neuen Weg, umd IT-Nachwuchs ins Unternehmen zu holen.

Jugendliche wollen sich ausprobieren

„Wir haben schon einiges ausprobiert, um junge Leute für unsere Fachinformatik-Ausbildungen oder für das BA Studium der Informatik zu begeistern – von Anzeigen über Besuche von Ausbildungsbörsen bis hin zu Gutscheinen für garantierte Bewerbungsgespräche“, sagt Kristina Köhler, Personalmanagerin bei Lecos. „Und das mit ganz unterschiedlichem Erfolg. Vor allem aber haben wir festgestellt, dass Jugendliche heute ganz anders angesprochen werden wollen. Die Eltern haben natürlich noch immer Einfluss. Es sind aber vermehrt die Jugendlichen selbst, die erfahren und ausprobieren wollen, um dann diese so weitreichende Entscheidung über ihre berufliche Zukunft zu treffen.“

Raspberry Pi ist Grundlage für “Himbeer-Workshop”

Lecos wird deshalb im zweiten Schulhalbjahr 2015/2016 erstmals einen „Himbeer-Workshop“ veranstalten. Vorbereitet wird das Projekt federführend von Dr. Jan Zschoche, BA-Student, und René Reichl, Auszubildender zum Fachinformatiker für Systemintegration. Der „Himbeer-Workshop“ ist sozusagen ein Projekt von Azubis für künftige Azubis. Doch was haben nun Himbeeren mit IT zu tun? Im Workshop geht es weder um echte Himbeeren noch um Essen. Der „Himbeer-Workshop“ ist ein Mitmachprojekt, in dem die derzeitigen Auszubildenden und BA-Studenten von Lecos Schülern die Grundlagen des Programmierens und der Elektronik näherbringen – und das auf Basis des Raspberry (dt.: Himbeere) Pi.

Kleines Multitalent Raspberry Pi

Der kreditkartengroße Einplatinen-Computer wird mit speziell für ihn abgewandelten Betriebssystemen betrieben. Neben seinem niedrigen Preis zeichnet sich der Raspberry Pi vor allem durch seine Vielseitigkeit aus. „Es gibt eine große und lebhafte Community von Enthusiasten, die kontinuierlich neue Anwendungsbeispiele des Minicomputers in ihren Blogs teilen sowie einem bei Problemen mit eigenen Projekten kompetent mit ihrem Wissen helfen. Aus diesen Gründen stellt der Raspberry Pi die perfekte Plattform dar, um in die Welt der (praktischen) Programmierung einzutauchen“, erklärt Jan Zschoche.

Ganz praktisch: Türschloss mit Gesichtserkennung

Ziel des Lecos-Workshops ist es, mit Hilfe des Raspberry Pi ein Türschloss mit Gesichtserkennung zu bauen. In sieben Veranstaltungen zu je zwei bis drei Stunden wird den Schülerinnen und Schülern mit Mini-Projekten unter anderem gezeigt, wie man den Raspberry Pi betriebsbereit einrichtet, wie man den Raspberry Pi nutzen kann, um eine Ampel zu steuern oder eine Lichtschranke zu bauen. Eine Plüschmaus wird die Schülerinnen und Schüler mit ihren prägnanten Gesichtszügen bei der Programmierung des Türschlosses mit Gesichtserkennung unterstützen.

Jugendliche müssen selbt tüfteln

Das ganze Wissen brauchen die Schüler, um zum Schluss das Hauptprojekt des Workshops umsetzen zu können: den Lego-Technik-Nachbau eines elektrisch gesteuerten Türschlosses, das zur Kontrolle der Zugangsberechtigung unter anderem eine Gesichtserkennung durchführt. Die Schüler werden das Modell selbst konzipieren und mit Lego praktisch umsetzen. Das heißt, sie selbst müssen sich überlegen, wie man am besten den Motor zum Verriegeln der Tür ansteuert oder welche Parameter des Gesichtserkennungsalgorithmus am sichersten sind. Kurz gesagt: Sie sollen selbst tüfteln und probieren. Lecos stellt alle notwendigen Materialien, angefangen beim Raspberry Pi über die notwendigen Elektronikbauteile bis zum Touch Display, zur Verfügung und unterstützt bei Problemen und Fragen.

„Am Ende ist es unsere erklärte Hoffnung, dass die Schüler so selbstständig mit dem Raspberry Pi arbeiten, dass sie auch Zuhause eigene, vielleicht noch anspruchsvollere Projekte realisieren können“, so René Reichl. „Und natürlich wollen wir Lecos als Ausbilder und zukunftssicheren Jobgeber vorstellen“, fügt der zukünftige Fachinformatiker für Systemintegration hinzu.

Ausführliche Infos gibt’s unter:
https://www.facebook.com/HimbeerWorkshopLecos