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Durchblick schaffen: Lecos setzt Lizenzmanagement neu auf

Das Lizenzmanagement gehört zu den komplexesten Bereichen der IT, und zu den wichtigsten – betrachtet man die Tiefe, mit der IT zunehmend alle Prozesse in Wirtschaft und Verwaltung durchdringt. Um im Dschungel der Lizenzierungsmodelle den Durchblick zu behalten, ist es wichtig, können die richtigen Werkzeuge unterstützen. Lecos setzt ihr Lizenzmanagement auf Basis der FlexNet Manager Suite von Flexera derzeit neu auf. Dazu Manuela Vogl, Lizenz-Spezialistin bei Lecos, im Interview.

Lecos Lizenzmanagement neu aufgesetzt_Fotolia, sdecoret

Was bedeutet modernes Lizenzmanagement?

Im Prinzip hat Lizenzmanagement drei Ziele: Die Schaffung von Transparenz zu den Lizenzbeständen und -bedarfen im Unternehmen und – darauf aufbauend – die Gewährleistung von Rechtssicherheit und Kosteneffizienz bei der Softwarenutzung. Nur wer auf valide Daten zurückgreifen kann, ist in der Lage, trotz stetig wachsender Komplexität der IT-Landschaften kostenintensive Über- und Unterlizenzierungen zu vermeiden. Auf Grund des stetigen Wandels, dem IT unterliegt, ist Sicherstellung der Compliance Excel-basiert kaum noch zu managen und benötigt daher die Unterstützung durch eine zuverlässige Software. Lizenzmanagement darf keinesfalls als Insellösung betrieben werden – weder in der Rolle des Lizenzmanagers noch hinsichtlich des Lizenzmanagement-Tools. Beides gilt es, fest in die unternehmerischen Prozesse zu integrieren und beispielsweise in Beschaffungsentscheidungen oder geplante Erweiterungen der Infrastruktur einzubeziehen. Nur wenn das Lizenzmanagement derart im Unternehmen verankert ist, liegen auch tatsächlich verwertbare Daten vor, die verlässliche Compliance-Checks zur Aufdeckung von Über- oder Unterlizenzierungen ermöglichen. Lizenzmanagement hat heute außerdem eine wichtige Beratungsfunktion – unternehmensintern und bei IT-Dienstleistern und Rechenzentren wie Lecos natürlich auch gegenüber unseren kommunalen Kunden. Lizenzmanagement ist nichts, was man so nebenbei machen kann. Zudem fordert auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik ein funktionierendes Lizenzmanagement für eine Zertifizierung von IT-Systemen nach der Norm ISO 27001 auf der Basis von IT-Grundschutz.

Was macht das Thema so anspruchsvoll?

Die Zahl der Prozesse, die in Verwaltungen und Unternehmen durch Softwarelösungen unterstützt wird, wächst. Bei Lecos verwalten wir sowohl unsere eigenen Software-Lizenzen als auch die unserer Kunden. Das sind mehrere hunderttausend Lizenzpositionen, an denen wiederum millionenfache Nutzungsrechte hängen. Hinzu kommt, dass jeder Softwarehersteller eigene Lizenzbestimmungen und stark differierende Lizenzmodelle hat – teilweise in monatlich erscheinenden, bis zu hundert Seiten starken Texten beschrieben. Die Modelle unterscheiden sich produkt- und anbieterabhängig beispielsweise durch die Lizenzart, also Einzel- oder Mehrplatz-Lizenz, den Lizenztyp, also Upgrades, Wartungen oder Abos, oder die Lizenzmetrik, die festlegt, was zu zählen ist – Nutzer, Gerät, virtuelle Maschine oder Druckseite. Lizenzmanagement wird dadurch sehr komplex und vielschichtig.

Lecos setzt ihr Lizenzmanagement neu auf. Warum?

Als IT-Dienstleister sind wir uns und unseren Kunden gegenüber schlichtweg zu einer sauberen Lizenzverwaltung verpflichtet – sowohl von der rechtlichen als auch von der wirtschaftlichen Seite her. Wir wollen daher auf alle Entwicklungen, die sich im Markt vollziehen, vorbereitet sein. Wir haben uns für die FlexNet Management Suite von Flexera entschieden, weil die Anwendung unsere umfassenden Anforderungen zum besten Preis-Leistungsverhältnis abbildet. Die Lösung wird in unsere Infrastruktur integriert, greift diese über sehr viele Schnittstellen im definierten Rhythmus vollständig ab und deckt so automatisiert Lizenzfehler auf. Vereinzelte Sondervereinbarungen müssen händisch nachgepflegt werden. Von der so gewonnenen Transparenz können schlussendlich alle Bereiche eines Unternehmens profitieren. So kann FlexNet dann beispielsweise als Informationsquelle für unseren User Help Desk dienen. Praktisch auf Knopfdruck ist ersichtlich, ob möglicherweise eine vom Kunden angefragte Lizenz frei ist und sofort installiert werden kann. Die Verknüpfung von Lizenzen mit den zugehörigen Verträgen wiederum gibt Überblick über die Verpflichtungen, die aus Lizenzvereinbarungen und Pflegeverträgen resultieren. Das gibt Planungssicherheit. Auch wenn man mitunter die Informationen des Lizenzmanagers gar nicht so gern hört, etwa, wenn für die Kalkulation eines Projektes die Lizenzierungskosten höher ausfallen als erwartet…

Das gesamt Interview lesen Sie in der Vitako aktuell, Ausgabe Lecos 3/2016.