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Voller Erfolg: Zweiter Mitteldeutscher IT-Fachtag 2016 in Leipzig

Wie sieht sie aus – die digitale Wirklichkeit in Kommunen? Und wie die Zukunft? Wie gehen Verwaltungen mit den allzu realen Sicherheitsbedrohungen um? Diese und weitere Themen standen auf der Agenda des Mitteldeutschen IT-Fachtages in Leipzig.

Dr. Ralf Rother, Verbandsvorsitzender des Zweckverbands KISA, und Lars Greifzu, Lecos GmbH, eröffneten den IT-Fachtag.

Rund 130 kommunale Entscheider und IT-Verantwortliche aus dem gesamten kommunalen Umfeld in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen kamen zum zweiten Mitteldeutschen IT-Fachtag Ende November nach Leipzig, um sich zu informieren, sich auszutauschen und zu diskutieren. Ein Impulsvortrag skizzierte die Auswirkungen der Digitalisierung auf uns, unsere Gegenwart und unsere Zukunft. Verwaltungen müssten sich in ihrer heutigen Form in Frage stellen und geeignete Maßnahmen ergreifen, wenn sie sich und ihre Leistungen an die veränderte Lebenswirklichkeit der Bürger anpassen wollen.

Digitale Schwerpunktthemen

Der Vortrag stimmte damit auf einen ausgewählten Mix strategischer, digitaler Schwerpunktthemen ein, die den kommunalen Verwaltungsalltag heute bestimmen. In drei parallelen Vortragsreihen berichteten Praktiker über Lösungsansätze ihrer Kommunen,  beispielsweise zu den Vorteilen von Verwaltungskooperationen, zu elektronischen Verwaltungsdiensten und digitalen Akten, zur elektronischen Rechnungsbearbeitung und modernem Bürgerservice, aber auch wie mobiles Arbeiten in der Verwaltung aussehen und gestaltet werden kann.

Sicherheit geht vor

IT-Fachtag Leipzig 2017Zur umfassenden Auseinandersetzung mit der Digitalisierung der Verwaltung gehören heute unweigerlich Themen rund um IT- und Informationssicherheit. Der offene und nachvollziehbare Bericht einer betroffenen Kommune über die Herausforderungen bei der Beseitigung der Folgen von IT-Sicherheitsvorfällen wurde daher von den Teilnehmern mit großem Interesse verfolgt. Dass es jedoch nicht ausreicht, sich ausschließlich auf die technische Sicherheit der Systeme zu fokussieren, veranschaulichte ein Experte in einem Beitrag zu den Gefahren des Social Engineerings, denen jeder Verwaltungsmitarbeiter täglich ausgesetzt ist. Wie Lügen und Täuschungen sich in der Körpersprache widerspiegeln und so entdeckt werden können, war Inhalt eines weiteren Vortrags.

Von Kommunen für Kommunen

„Ganz bewusst haben wir uns fast ausschließlich für Referenten aus Kommunen entschieden, die praxisnah von ihrem Vorgehen zu verschiedenen, aktuellen Aufgabenstellungen und ihren Erfahrungen damit berichten“, erklärt Lars Greifzu, Leiter Networking und Strategische Entwicklung bei der Lecos GmbH. „Nur so ist es möglich, zwischen Referenten und Publikum auch wirklich eine Diskussion auf Augenhöhe zu führen.“

Best Practice aus Wien

Norbert Weidinger, Magistratsdirektion Wien

Norbert Weidinger, Magistratsdirektion Wien

Auf großes Interesse und positives Feedback stieß auch der Beitrag aus Wien zur Nutzung digitaler Verwaltungsdienste. Unter der Maßgabe, der für die Kommune preiswerteste Kontakt zum Bürger sei der, der nicht stattfinde, sind die Online-Services im Webauftritt der österreichischen Hauptstadt bewusst weit ausgebaut. Einem einheitlichen Styleguide folgend werden die Informationen zu den einzelnen Dienstleistungen übersichtlich strukturiert präsentiert und führen die Nutzer gezielt zum Formular. Das Angebot wird permanent hinsichtlich der Nutzungsintensität analysiert, die Nutzer selbst um Feedback gebeten. Basierend auf diesen Ergebnissen erfolgen regelmäßig Verbesserungen: Für die Stadt Wien ein Erfolgsmodell, für Kommunen in Deutschland noch ein Wunschziel.

„Wir müssen zusammenarbeiten“

Chathy Frenzel, Stadt Rostock

Chathy Frenzel, Stadt Rostock

„Ziel unseres IT-Fachtages ist es, die Entscheider und Fachleute der Kommunen zusammenzubringen“, sagt Lars Greifzu. „Die Herausforderungen, die die Verwaltungen stemmen müssen, sind gerade für kleine Kommunen einfach zu groß. Das heißt aber nicht, dass sie auf der Strecke bleiben sollen. Sie müssen zusammen reden und die Themen einfach gemeinsam anpacken. Dann kommen alle ans Ziel.“