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Verein Wolfsträne erhält Spende über 1.000 Euro von Lecos

Geld fließt in die Ausbildung professioneller Trauerbegleiter für Kinder

Leipzig, 2. Februar 2018. Einen Scheck über 1.000 EUR überreichte Lecos-Geschäftsführer Peter Kühne heute an den Verein Wolfsträne. Der Leipziger Verein begleitet und unterstützt Kinder und Jugendliche, die ein oder beide Elternteile oder Geschwister verloren haben, in ihrer Trauerarbeit. Die Mitarbeiter von Lecos hatten entschieden, in diesem Jahr auf kleine Aufmerksamkeiten des Unternehmens zum Geburtstag zu verzichten und das Geld stattdessen für karitative Zwecke zu spenden.

Wolfsträne-Gründerin Katrin Gärtner mit Lecos-Geschäftsführer Peter Kühne

„Die Idee kam aus der Belegschaft“, sagt Peter Kühne. „Wir haben den Gedanken gern aufgegriffen und gemeinsam mit den Mitarbeitern abgestimmt, wohin die Spende gehen soll. Der Verein Wolfsträne leistet eine bewundernswerte Arbeit, die wir sehr gern unterstützen wollen.“

Das Geld fließt, so Vereinsgründerin Katrin Gärtner, in die professionelle Ausbildung weiterer Traubergleiter für Kinder. Diese ist unbedingt notwendig, um die Gefühlswelt der Kinder und Jugendlichen zu verstehen und gemeinsam mit ihnen ihren ganz persönlichen Weg zum Umgang mit ihrer Trauer zu finden.

 

Über den Verein

Wolfsträne e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder und Jugendliche, die einen nahen Angehörigen verloren haben, aktiv in ihrer Trauer zu begleiten. Er wurde im März 2017 als Reaktion auf fehlende Vor-Ort-Angebote gegründet. Die Gründerinnen Katrin Gärtner und Julia Enoch kennen die Situation der Kinder aus eigenem Erleben und wissen: Kinder trauern anders als Erwachsene und es ist wichtig, dass sie einen Raum für diese Trauer finden. Doch oft haben sie dazu keine Möglichkeit: Freunde ziehen sich zurück. Angehörige sind in ihrer eigenen Trauer gefangen.

„Kinder können ihre Trauer häufig nicht in Worte fassen. Sie brauchen andere – spielerische oder kreative – Möglichkeiten, ihre Gefühle zu verstehen und auszudrücken. Und sie sollen wissen, sie sind mit ihrem Schicksal nicht allein“, umschreibt Katrin Gärtner die Arbeit des Vereins und seiner ehrenamtlichen, aber professionell geschulten Mitarbeiter.

Derzeit werden rund 30 Kinder im Alter von drei bis 21 Jahren aus Leipzig und der weiteren Umgebung von Wolfsträne altersgerecht im häuslichen Umfeld oder in Gruppen in den Vereinsräumen betreut. Darüber hinaus ist in einer Leipziger Schule ein Projekt mit minderjähriger Flüchtlingskindern entstanden, die auf ihrer Flucht mindestens ein Elternteil verloren haben.

Doch der Bedarf ist wesentlich höher, so Katrin Gärtner. Um niemanden wegschicken zu müssen, hat sie begonnen, ältere Kinder online zu betreuen. „Das kann aber kein Ersatz sein, für eine direkte, persönliche Arbeit mit den Kindern“, erklärt sie. Hauptaugenmerk liegt deshalb für die kommende Zeit neben dem Aufbau eines Netzwerks an Fördermitgliedern die Ausbildung weiterer ehrenamtliche Trauerbegleiter. Diese sollten fest mit beiden Beinen im Leben stehen und ein hohes Maß an Sensibilität und Empathie mitbringen.

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