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Gute Spielzeit! Lecos konsolidiert IT-Infrastrukturen von Leipziger Kulturhäusern

In enger Kooperation hat Lecos die IT-Infrastrukturen von vier Leipziger Kulturhäusern in ein gemeinsames Kulturnetzwerk konsolidiert. Mit Oper Leipzig und Schauspiel Leipzig sind nun die ersten beiden Einrichtungen migriert. Das Gewandhaus zu Leipzig und das Theater der Jungen Welt folgen.

 

Theater, Oper oder Konzerthaus: Der erfolgreiche Betrieb einer kulturellen Einrichtung hängt heute in hohem Maße auch von einer sicheren, leistungsfähigen und zuverlässig arbeitenden IT-Infrastruktur ab, etwa beim Online-Kartenverkauf oder der technisch-organisatorischen Vorbereitung von Aufführungen: angesichts stets knapper Kulturbudgets eine finanzielle Herausforderung. Auch fachlich sind Betrieb und Betreuung einer so breit aufgestellten Infrastruktur keine leichte Aufgabe.

 

Eine Domäne für Leipzigs Kulturhäuser

Blick auf das Gewandhaus zu Leipzig am Augustusplatz_Kulturhäuser

Gewandhaus zu Leipzig, Foto: Ashqtara/Pixabay

Die Stadt Leipzig, ihre als Eigenbetrieb organisierten Kulturhäuser und Lecos haben deshalb ein Konzept zur wirtschaftlichen Konsolidierung der IT-Infrastrukturen erarbeitet und im Jahr 2019 mit der Umsetzung des Großprojektes „Aufbau einer Kulturdomäne“ begonnen.

„Jedes der Kulturhäuser steht IT-technisch vor ähnlichen Herausforderungen“, erklärt Rocco Süßkind, Projektleiter bei Lecos. „Es besteht deshalb eigentlich keine Notwendigkeit, IT-Komponenten, etwa in der Basisinfrastruktur oder den Querschnittsdiensten, mehrfach vorzuhalten. Im Gegenteil. Eine gemeinsame Nutzung von Netzen und Applikationen steigert die Qualität der IT-Leistung, führt zu hoher IT-Sicherheit sowie mehr Kostenstabilität.“

 

 

Gemeinsame Basisinfrastruktur in den Kulturhäusern

Um eine stabile Performance in den Kulturhäusern sicherzustellen, haben sich Lecos und die IT-Verantwortlichen der Häuser im Jahr 2019 zunächst auf die Schaffung einer sicheren, leistungsfähigen und skalierbaren Basisinfrastruktur konzentriert. Dafür wurden – wo erforderlich – sowohl die kabelgebundenen als auch die kabellosen Netzwerke in den Kulturhäusern erweitert, modernisiert, an den Lecos-Standard angepasst und schrittweise an eine eigene Serverinfrastruktur für die Kulturhäuser im Lecos-Rechenzentrum angebunden. Sie können nun von Lecos zentral überwacht und administriert werden und sind in eine moderne Sicherheitsinfrastruktur eingebettet.

 

 

Zunächst Oper und Schauspiel migriert

Oper Leipzig_Kulturhäuser

Oper Leipzig/Foto: Lichtbild-Bauer/Pixabay

Die Migration in die Kulturdomäne hat Lecos mit der Ausstattung der Arbeitsplätze mit standardisierter Client-Technik verknüpft. Dieser Schritt wurde nun für die rund 200 Arbeitsplätze in der Oper Leipzig sowie der etwa 100 Arbeitsplätze im Schauspiel Leipzig abgeschlossen. Für das Gewandhaus zu Leipzig und das Theater der Jungen Welt ist Lecos bereits länger IT-Volldienstleister. Ihre Überführung in die Kulturdomäne wird sich nun anschließen.

„Bei der Beschaffung der Arbeitsplatztechnik haben wir unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit eine Kombination von mobilen und stationären Endgeräten ausgewählt“, erläutert Rocco Süßkind. „Die letzten Monate haben uns jedoch gelehrt, dass bei der Ausstattung des Arbeitsplatzes der Zukunft das Kriterium der mobilen Arbeitsfähigkeit deutlich stärker gewichtet werden muss als bisher.“ Eingebunden in ein festes Technik-Lifecycle-Management gilt es, diesen Aspekt beim kommenden Rollout in fünf Jahren zu berücksichtigen.

 

Vereinheitlichte Applikationslandschaft

Kulturhausübergreifend wurde auch auf Applikationsebene ein sogenannter Standard-Client definiert. In dem Konzept ist festgelegt, welche Anwendungen auf den Rechnern implementiert sind. Auf dieser Grundlage arbeiten Oper und Schauspiel mit dem aktuellen Betriebssystem und der Office-Software aus der Microsoft-Familie. Die Beteiligten profitieren so von einem günstigeren Kostengefüge aufgrund eines gemeinsamen Lizenzpools.

Das Spektrum der weiteren Applikationen reicht vom Facility Management-System über ERP- und CRM-Lösungen bis hin zum Orchestermanagement. In der nächsten Stufe wird geprüft, wo auch hier eine Standardisierung dieser Anwendungen sinnvoll ist und Synergien erzeugen können.

„Die größte Herausforderung im Rahmen des Projektes waren wohl die völlig anderen Anforderungen des Kulturbereiches im Vergleich zu einer Stadtverwaltung“, so Rocco Süßkind. „Welches Amt geht schon auf Welt-Tourneen und bittet dann um Fernwartung des Gerätes aus China?“, fügt er lächelnd hinzu.

Auch für die Mitarbeiter des User Help Desks von Lecos waren und sind solche Anforderungen noch immer etwas Besonderes. Sie sind für die Mitarbeitenden von Gewandhaus, Oper, Schauspiel und Theater der Jungen Welt Ansprechpartner Nummer 1, wenn es um Fragen oder schnelle Hilfe rund um Endgeräte, Softwarelösungen oder Passwörter geht.

Perspektivisch könnten auch weitere Leipziger Kultureinrichtungen in die IT-Konsolidierung einbezogen werden. Das würde eine Vereinfachung der immer komplexeren IT-Anforderungen für alle städtischen Kultureinrichtungen mit sich bringen. In diesem Sinne: Eine gute Spielzeit!“

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